WebRTC-Leak-Test
WebRTC kann Ihre echte IP-Adresse direkt an eine Website preisgeben — selbst wenn Sie über einen Proxy oder ein VPN verbunden sind. Dieser Test läuft in Ihrem Browser und prüft, ob bei Ihnen etwas durchsickert.
WebRTC-Leak-Status
Vom Server gesehene IP zum Vergleich: 216.73.217.93
WebRTC-Testdetails
Über WebRTC gefundene öffentliche IPs
Wird geprüft…
Lokale / mDNS-Kandidaten
Wird geprüft…
Lokale und .local (mDNS) Adressen identifizieren Sie nicht im Internet und sind daher kein Leck.
Rohe ICE-Kandidaten
Warte auf Kandidaten…
Was ist ein WebRTC-Leak?
WebRTC (Web Real-Time Communication) ist eine Browser-Technologie, die Videoanrufe, Sprachchat und Peer-to-Peer-Dateifreigabe ohne jegliche Plugins ermöglicht. Um zwei Peers direkt zu verbinden, muss WebRTC jede Netzwerkadresse ermitteln, über die Ihr Gerät erreichbar ist. Dazu nutzt es einen Prozess namens ICE (Interactive Connectivity Establishment) und fragt häufig einen STUN-Server ab, um Ihre öffentliche IP zu erfahren. Das Problem ist, dass jede Website diese Ermittlung mit wenigen Zeilen JavaScript unbemerkt auslösen und die resultierenden Adressen — einschließlich Ihrer echten öffentlichen IP — auslesen kann, ohne Ihre Erlaubnis und ohne dass Sie jemals einen Anruf gestartet haben.
Warum WebRTC-Leaks selbst hinter einem VPN oder Proxy auftreten
Ein VPN oder Proxy leitet Ihren normalen Web-Datenverkehr um, sodass der Server der Website die Adresse des Proxys statt Ihrer eigenen sieht. WebRTC arbeitet jedoch auf einer tieferen Ebene im Browser und kann die Netzwerkschnittstellen Ihres Geräts direkt auflisten. Wenn Ihr VPN WebRTC nicht ausdrücklich blockiert, kann der Browser dennoch die von Ihrem Internetanbieter zugewiesene IP finden und melden. Das bedeutet, dass eine Website in ihren Protokollen eine anonymisierte IP anzeigen kann, während WebRTC gleichzeitig Ihren echten Standort preisgibt — ein Widerspruch, der den Datenschutz, den Sie zu haben glaubten, vollständig untergräbt.
So deaktivieren Sie WebRTC in den wichtigsten Browsern
Geben Sie in FirefoxFolgendes in die Adressleiste ein: about:config und setzen Sie media.peerconnection.enabled auf false. In Chrome und Edgelässt sich WebRTC nicht in den Einstellungen abschalten; nutzen Sie daher eine vertrauenswürdige Erweiterung wie „WebRTC Network Limiter“ oder „WebRTC Leak Prevent“, um es einzuschränken. Öffnen Sie in Bravedie Einstellungen → Datenschutz und setzen Sie die WebRTC-IP-Handhabungsrichtlinie auf „Nicht-proxyertes UDP deaktivieren“. Unter Safariist die WebRTC-Preisgabe standardmäßig eingeschränkt und wird durch die integrierten Tracking-Schutzmechanismen weiter verschärft.
Ein noch einfacherer Ansatz ist, Ihre echte IP von vornherein gar nicht preiszugeben. ProxyMule lädt Seiten direkt in Ihrem Browser über unsere Server, sodass die von Ihnen besuchten Websites nie eine direkte Verbindung von Ihrem Gerät erhalten — ohne Download, ohne Konto und ohne erforderliche Konfiguration.
Gibt ein WebRTC-Leak immer meine IP preis?
Nicht immer. Moderne Browser nutzen zunehmend mDNS, das Ihre lokale IP durch einen zufälligen .local Hostnamen ersetzt, damit gewöhnliche Websites Ihre private Adresse nicht auslesen können. Ein relevantes Leck liegt vor, wenn eine öffentliche IP erscheint — das ist die Adresse, die zu Ihnen und Ihrem ISP zurückverfolgt werden kann.
Ist es sicher, diesen WebRTC-Test auszuführen?
Ja. Der gesamte Test läuft lokal in Ihrem Browser über die WebRTC-Engine Ihres eigenen Geräts. Die Kandidatenadressen werden nur Ihnen auf dieser Seite angezeigt und niemals an unsere Server übertragen oder dort gespeichert.